Das Galgenberg-Festival: Freunde und Musik

Para bailar la bamba

Seinem Namen macht die Veranstaltung keine Ehre: Strick und Galgen brauchen die Besucher des Festivals auf dem Aalener Gaskesselareal nicht. Blues, Funk, Rock und Soul wummern durch die Verstärker. Die Musik ist tanzbar, geht vom Ohr direkt in die Beine. Stillstehen? Keine Chance. Das Galgenbergfestival lockt am ersten Augustwochenende knapp 2800 Besucher nach Aalen. 

Tag 1. 31 Stars und Sternchen aus der Region stehen am Freitag nacheinander auf der Bühne, performen bekannte Cover. Da rockt Matthias Kehrle, da spielt Axel Nagel Gitarre, da musizieren  Flex und Selle von Herrn Stumpfes Zieh & Zupf Kapelle.

Friedliche Stimmung gemischt mit Wiedersehensfreude zieht über das Areal. Alte Bekannte treffen sich, kommen ins Gespräch. Gewürzt wird die Wiedersehensparty mit guter Musik – von Aalenern, für Aalener.

Tag 2. Auch an Tag zwei wird auf dem Gaskesselareal ordentlich Dampf gemacht. Den Anfang machen die Jungs von "Riders Connection". Die Berliner spielen coole Gitarrenriffs, zeigen ihre Beat-Box-Künste. Ist das tanzbar? Oh ja!

Die nächste Band, "Good Man Gone Bad", trifft nicht den Geschmack aller Besucher. Macht nix. Zeit zum Bier und Wein holen. 


das war besonders cool:

"Para bailar La Bamba", schallt es über das Gaskesselareal. "Los Lobos" aus Los Angeles sind der Mainact des zweiten Abends. Die Wölfe – ausgestattet mit Saxofon und Gitarren in allen Variationen – machen mächtig Stimmung auf dem Galgenbergfestival. Die Besucher tanzen sich bei "Los Lobos" durch Latino Musik und Rock'n'Roll. Für den Coolness-Faktor der Band sorgt César Rosas mit seiner Sonnenbrille, die er auch zu später Stunde selbstbewusst trägt.




Text: Marcia Rottler | Fotos: Benedikt Walther